Wissenswertes über Honig und Bienen

Honig als reine Urnahrung

Honige Honig laut Lebensmittelgesetz: "Honig ist der süße Saft, den die Bienen erzeugen, indem sie die Nektariensäfte oder auch andere an lebenden Pflanzenteilen sich vorfindende süße Säfte aufnehmen, durch körpereigene Stoffe bereichern, in ihrem Körper verändern, in Waben aufspeichern und dort reifen lassen. Honig besteht aus Fruchtzucker, Traubenzucker, Rohrzucker, Maltose und ähnlichen Zuckerarten sowie Mehrfachzucker. Je nach Honigsorte schwankt der Anteil der einzelnen Zuckerarten. Weitere Bestandteile sind verschiedene Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium, Phosphorsäure, Kieselsäure, Eisenoxid, Mangan und Kupferoxid. Auch Spurenelemente wie Eisen, Kobalt, Silicium, Jod oder Fluor hat der Honig zu bieten. Ferner kommen Fermente (Enzyme) vor, insbesondere Invertase und Diatase. Auch Eiweiß (Aminosäuren), Hormone und verschiedene andere Stoffe sowie geringe Mengen an Vitaminen."

Blütenpollen - die konzentrierte Lebenskraft

Pollen, das ist die männliche Samenzelle von blühenden Pflanzen. Die Bienen sammeln ihn hauptsächlich zur Aufzucht ihrer Brut. Blütenpollen enthält sehr viel Eiweiß und auch ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Auch Ballaststoffe sind dabei. Der menschliche Körper benötigt all diese Inhaltsstoffen. Das Farbenspektrum des Pollen, verschiedener Pflanzen, reicht von hellgelb bis schwarz. Eine Pollensammlerin besucht ca. 80 Blüten um ein paar Pollenhöschen nach Hause zu bringen. Das ist ein Gewicht von ca.15mg. Ein Bienenvolk sammelt in einem Jahr 30 bis 50 kg Pollen.

Pollenhöschen
Pollenhöschen
Pollenhöschen

Gelée royale - der "königliche" Futtersaft

Gelée royale, der Futtersaft für die Bienenkönigin, enthält alles was die Bienenlarven für ihre Entwicklung benötigen. Jene Larven, die Arbeiter-Bienen werden sollen, bekommen drei Tage lang diesen Futtersaft, Larven, die zu einer Königin werden sollen, bekommen ihn in ihrem ganzen Entwicklungsstadium.

Propolis - Wächter für die Gesundheit

Propolis Propolis, auch unter dem Namen Kittharz bekannt, sammeln die Bienen aus harzenden Pflanzenknospen wie z. B. von Pappeln, Birken, Erlen, Weiden, Eschen, Rosskastanien, Ulmen, Ahorn, Buchen, Eichen, Kirschen, Pflaumen und Koniferen, aber auch an Ästen und Stämmen wo Harz aus der Rinde tritt. Propolis besteht zu 50-59% aus Harz, 5-30% Bienenwachs, ca.10% flüchtigen ätherischen Ölen, 8-10% Pollen, Vitaminen, natürlichem Antibiotika und 17-19 verschiedene Spurenelemente. Die Farbe ist z.B. bei Erle gelb, bei Rosskastanie rot, Schwarzpappel braun und Birke schwarz. Die Bienen verwenden das Kittharz vor allem um zu desinfizieren und um Ritzen und Spalten im Bienenstock zu schließen.

Bienenwachs

Unsere Wachsprodukte Das Wachs produzieren die Bienen selbst. Sie schwitzen feine Plättchen aus den Wachsdrüsen am Hinterleib aus. Damit bauen sie ihre Waben, in denen die Königin ihre Eier legt, und die Arbeiterbienen sowohl Honig als auch Pollen einlagern.

Bienen bauen Waben mit sechseckigen Zellen aus Bienenwachs. Frisch gebaut ist das Wachs fast weiß. Die Zellen werden zum Brüten und Aufziehen der Jungbienen, sowie zum Einlagern von Honig und Pollen verwendet.